1. Mannschaft nur Unentschieden gegen Mülheim.

Liebe Schachfreunde,

Höchst dramatisch endete der Mannschaftskampf gegen die Schachfreunde Köln – Mülheim.

4:3 für uns. Nur noch die Spitzenpartie an Brett 1 zwischen Oliver Lunnebach und Sven Brinkmann läuft. Oli hat im Springer/Bauernendspiel einen Bauer weniger. Auch die Stellung ist schwierig. Oli schaut ganz tief rein. Nur noch 20 Sekunden. Die Zeit läuft runter. Oli würdigt der Uhr keines Blickes und … es ist vorbei. Reklamation. Aus. 4:4. Das ist Oli nach eigener Aussage noch nie passiert.

Und so endete ein ziemlich merkwürdiger Mannschaftskampf mit einem Unentschieden, das sich irgendwie wie eine Niederlage anfühlte!

Mülheim war wirklich nicht allzu stark aufgestellt. Aber wir verteilten im letzten Mannschaftskampf vor Weihnachten zu viele Gastgeschenke!

Es fing schon mit einem Geschenk an. Erik war spät. Aber noch knapp in der neuen Karenszeit von 30 Minuten. Waldemar Hermann war zu spät. Wir ließen ihn trotzdem spielen.

Die beiden Partien “der Späten” endeten beide Remis. Erik Ostende gegen Axel Höfer und Andreas Gerdau gegen Waldemar Hermann Remis.

Ich hatte mir das erste Mal mit Weiß und gegen meine alten Vereinskameraden aus Mülheim besonders viel vorgenommen und setzte voll auf Angriff.

In der Eröffnung spielte ich meinen Gegner Kurt Röhrig an die Wand. Werte bis +3. Aber irgendwie hielt Kurt seinen Laden zusammen. Bei seinem Remisangebot nach 20 Zügen war die Stellung ausgeglichen. Aber Nein, ich wollte gewinnen und überspannte den Bogen.

Die Opfervariante war nicht ganz korrekt und es gab später auch noch eine Remisschaukel. Aber jetzt hatte ich auch noch Zeitnot! Das war zu schwierig und am Ende wurde ich ausgekontert. 0:1.

Besser machten es da Joachim Thiel und Mario Schwark die gegen Fabiani und Messerschmidt jr. beide volle Punkte einfuhren. Herzlichen Glückwunsch. 3:2.

Aber Ralph Tbaila verlor seine Partie gegen Volkmar Schwan. 3:3.

Jürgen Asselborn brachte uns mit seinem Sieg gegen Stephan Beyer abermals in Führung. Auch dafür Herzlichen Glückwunsch! 4:3.

Den Rest der Geschichte kennt Ihr schon. Irgendwie ein komischer, unruhiger, hektischer Mannschaftskampf der auch seltsam, schon vor der 1. Zeitkontrolle, also nach 4 Stunden komplett gelaufen war!

Wie auch immer: Das 4:4 ist jetzt auch keine Katastrophe. Aber das hätte an einigen Stellen besser für uns laufen können!

Ich wünsche allen Lesern Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2016!

 

Grüße, Euer Schachfreund, Jochen Goßmann

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.