1. Mannschaft verliert knapp in Porz!

Liebe Schachfreunde,

Nach einer wie ich finde guten Mannschaftsleistung, stehen wir nach einer 3,5 zu 4,5 Niederlage bei Porz 4 dennoch mit leeren Händen da.

Für eine knappe Niederlage kann man sich nichts kaufen und es gibt auch keine Punkte. Trotzdem sollten wir uns nicht entmutigen lassen und mit Hinblick auf den kommenden wichtigen Mannschaftskampf gegen den Vorletzten St. Augustin auf die gezeigten anständigen Leistungen aufbauen.

Die Niederlage in Porz war jetzt keine große Überraschung und auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass wir an 6 Brettern Dwz unterlegen und nur an den ersten beiden Brettern überlegen waren.

Trotzdem war nach dem, mir berichteten, Spielverlauf mehr drin.

Mir berichteten? Ja, Euer hoch geschätzter Hauptberichterstatter war wieder ganz schnell weg!

Dieses Mal aber nicht wegen einer höchst peinlichen und klatschenden Niederlage, sondern wegen einem quasi erzwungenen Remis an Brett 6 gegen Spindler.

Mit meinem Läuferrückzug von b4 auf d6 hatte mein Gegner nicht gerechnet. Der Doppelangriff auf h2 konnte nur noch mit g3  pariert werden. Lxg3, hxg3, Dxg3+, Kh1, Dh3+ mit Dauerschach.

Ich denke, ein Remis mit Schwarz gegen einen stärkeren Gegner ist immer in Ordnung und ich hatte früh Feierabend. Bis 13:30 habe ich mir noch etwas die anderen Partien angeschaut und bin dann gegangen.

Die weiteren Ausführungen basieren also auf meinen gemachten Eindrücken und einer noch etwas von Leid geplagten längeren SMS unseres hoch geschätzten “Präsidenten” Andreas Gerdau:

Oliver Lunnebach gewann seine Partie an Brett 1 demnach sehr souverän gegen Wegener. Glückwunsch. Oli hatte auch als ich ging, schon sehr gut gestanden. Leider sollte es der einzige Kalk/Deutzer Sieg an diesem Tage bleiben…

Irgendwann verlor unser Ersatzmann Klaus Münster an Brett 8 gegen Karmann. Das wie hat Andreas auch nicht richtig mitbekommen. Klaus stand als ich ging, schon ziemlich in die Defensive gedrückt. Aber es ist auch kein Problem gegen einen 240 Punkte stärkeren Gegner zu verlieren und wir danken Klaus für seinen motivierten Einsatz!

Danach gingen einige Partien Remis aus.

Jürgen Asselborns Partie an Brett 4 gegen Julian Eigemann soll demnach im Endspiel völlig ausgeglichen gewesen sein.

Mario Schwark konnte sich an Brett 5 gegen Padva trotz Qualität weniger ins Dauerschach Remis retten.

Und Carlos soll an Brett 7 gegen Rosenberger mal wieder besser gestanden haben. Es ist ein bisschen schade für Carlos, dass er aus seinen oft besseren Stellungen nicht mehr heraus holt. Ebenfalls Remis.

Und so stand es 3:3.

Ulrich Vogel verlor seine Partie an Brett 2 gegen Thiemonds dann ( Originalton Andreas ) “doch noch.” Diese Partie hatte sich schon sehr früh Richtung Endspiel entwickelt. Muss wohl sehr knapp gewesen sein. 3:4.

Und Andreas hatte an Brett 3 gegen Leo Evers wohl jetzt keine wirkliche Möglichkeit mehr auf Sieg zu spielen. Vorher hätte es die mit konsequenteren, mutigeren Spiel wohl gegeben. Auch Remis. 3,5 zu 4,5.

Trotzdem denke ich, dass nur zwei Niederlagen grundsätzlich in Ordnung waren.

Ich hoffe, dass wir am nächsten Spieltag gut aufgestellt, gegen St. Augustin den ersten Sieg einfahren.

Alles Gute,

Euer Schachfreund, Jochen Goßmann.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.