Kreuztabelle vs. Rundentabelle

Beiden Tabellenformen ist gemeinsam, dass sie auf den gleichen Paarungsnormen(karten) basieren.
Es handelt sich nur um unterschiedliche Projektionen.

Bei der klassischen Kreuztabelle wird in Zeilen und Spalten “Jeder gegen Jeden” eingetragen.
Das ist ein überschaubarer Vorgang, der jedoch auch gewisse Nachteile in sich birgt.

So muss man, i.d.R. eine Paarungstafel zur Hand haben, um die Paarungen der nächsten Runde zu ermitteln.
Grundsätzlich nicht schwierig, kann es bei größeren Turnieren, mit vielen Teilnehmern, dennoch zu “verlesern” kommen.
Schnell ist man in die falsche Zeile gerutscht und gibt falsche Paarungen bekannt.
(Es ist möglich, alle Spielrelevanten Informationen in eine Kreuztabelle einzubringen, was zumindest begrenzt hilft)

Ein weiterer Nachteil liegt bei den Eintragungen verborgen, denn je mehr Teilnehmer gegeben sind, um so schwieriger wird es zu erkennen, ob man die Ergebnisse einer Spielrunde komplett erfasst hat.
Hinzu kommen Faktoren, wie Störungen, fortgeschrittene Uhrzeit, usw., was dann schon Mal zu Fehleintragungen führen kann, die nachträglich oft nur mühsam zu korrigieren sind.

Anders ist es bei der Rundentabelle, da hier die Teilnehmer in Zeilen und die Runden in Spalten organisiert sind.

Damit hat man zumindest schon Mal erreicht, dass man zu jeder Zeit sicher weiß, ob alle Ergebnisse einer Spielrunde vorliegen.

Für die Paarungsermittlung genügt es, in die entsprechenden Zellen den “schwarzen Gegner (Seine Startnummer)” einzutragen.
Damit erübrigt sich die Zuhilfenahme der Paarungskarte.

Bein großen Turnieren kann man die Übersichtlichkeit erhöhen, indem man die Rundentabelle so zurecht faltet, dass die nächste Runde neben den Teilnehmernamen zuliegen kommt.

Aus Erfahrung kann man als Turnierleiter mit einer Rundentabelle wesentlich effektiver, effizienter und stressfreier arbeiten.

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